Predigt Dominogottesdienst am 19.03.2006 um 10.00 Uhr im Gemeindehaus

Vorbemerkung:

Hört zu!
Hört, hört!
Hörtest: Hören Sie gut?

Besser ist eigentlich die Frage, ob Sie alles sortieren können, was auf Ihr Ohr trifft? Ist es nicht doch vorteilhaft, dass wir auf Durchzug stellen können – zu einem Ohr rein, zum andern raus? um dann doch im Frühjahrskonzert der Vögel den kleinen Zaunkönig zu entdecken. Aber das Beispiel betrifft nur das „Außenohr“, das „Innenohr“ horcht auf unsere Gedanken und Bedenken, auf unsere Wünsche und Ängste. Auch die können wir nicht alle verarbeiten und müssen Manches zurückstellen. Und schließlich, sagt man, gäbe es noch die eine Stimme, die mich wie ein Navigationsgerät durch die vielen Stimmen hindurch manövrieren will. Wie kann ich die hören, wie klingt sie, wie kann ich da auf Empfang schalten?
Diese Gedanken werden uns im Dominogottesdienst beschäftigen. Herzliche Einladung dazu.

Liebe Freunde,
Die Frage: welche Stimme ist für mich jetzt gerade wichtig und hilfreich, das ist meine eigene Frage. Vielleicht haben Sie überhaupt nicht das Problem, wie ich es habe. Dann freuen Sie sich von Herzen darüber. Ich möchte jetzt mit denen unter uns reden, die da so ihre Probleme haben.

Ich erinnere mich an eine innere Stimme, die ich immer wieder hörte und als die Stimme des Navigators hörte. Diese Stimme fragte mich:
Bist Du eigentlich ein Christ, bist Du schon gar ein guter Christ. Ist nicht in Dir ist noch viel zu viel Falsches. Dein Glaube ist doch nur angelernt. Sei doch mal ehrlich, glaubst Du eigentlich wirklich? Am Ende machst du dir doch nur vor, das ewige Leben zu bekommen, du doch nicht. Untersteh dich, fromme Worte zu machen.

Diese Stimme klang für mich logisch selbstkritisch, ehrlich und ich habe sie immer wieder gehört. Aber sie hat mich geplagt, geängstigt. Schließlich bin ich zu einem Seelsorger gegangen und habe ihm von meiner Stimme berichtet. Er hat nur eins gesagt: So spricht doch Jesus nicht! Das ist nicht die Stimme des guten Hirten. Du musst lernen, die Stimmen zu unterscheiden. Was Du hörst – mit dem Innenohr zu hören.

Wie machen Sie das eigentlich, dass Sie die Stimme des guten Hirten aus allem heraushören können.

Wir Menschen – incl. Ostfriesen - denken täglich etwa 50.000 Gedanken. Davon sind 36.000 flüchtiger und unbedeutender Natur, also Schrott. 12.000 sind negativ und nur 1.500 sind aufbauende hilfreiche Gedanken und Reaktionen. Jeder Gedanke ist bei Bedarf als innere Stimme hörbar.

Sie meinen, wenn man Stimmen hört, sollte man zum Arzt gehen? Ich meine, wir sollten dann zum Arzt oder Seelsorger gehen, wenn wir nichts mehr hören.

Das Gehirn macht alles Mögliche und denkt ununterbrochen. Am besten merken wir das genau dann, wenn wir beten wollen. Eins macht das Gehirn nicht – auch nachts nicht – es macht keine Pause.


Wir stehen mit uns selbst in einem laufenden inneren Dialog. Achten Sie mal jetzt gerade auf diese Stimmen in Ihnen:
Habe ich zu Hause die Kerze ausgeblasen und die Haustür abgeschlossen. Steht das Auto im Parkverbot oder brennt das Standlicht noch?
Das Mikrofon ist zu laut. Wäre ich doch heute in den ersten Gottesdienst gegangen. Jetzt redet der schon 5 Minuten und hat noch nichts gesagt. Mein Nachbar schaut auch so desinteressiert. Heute Mittag gibt es Lammbraten und heute Nachmittag kommt die Oma zum Kaffee.
All diese Gedanken und Stimmen drängen an unser „Innenohr“. Dazu kommen jede Menge Stimmen von außen aus dem Radio, vom Fernseher, von den Menschen rund um uns her, deren Stimmen uns besonders wichtig sind:
Was sagen die Leut ’. Und einigen dominanten prominenten Figuren legen wir sogar entsprechende Stimmen in den Mund. Hier dazu eine
Lesebuchgeschichte: Vater und Sohn gehen mit dem Esel in die Stadt – alle drei laufen.
Der erste, der ihnen begegnet: „ Na, einer könnte doch reiten“ Der Vater setzt sich auf den Esel.
Der zweite:“ Das ist aber ungerecht, der kleine muss laufen.“ Nun reitet der Sohn.
Der dritte: “Schau mal her, der Alte muss laufen“: Jetzt setzen sich beide sich auf den Esel.
Der vierte:“ Das ist Tierquälerei!“ Vater und Sohn tragen schließlich den Esel in die Stadt.

Meine Schafe hören meine Stimme!
Ach Herr, wäre ich wirklich ein Schaf, hätte ich mich nicht mit soviel Stimmen auseinander zu setzen., weil ich einfach annehme, ein Schaf hat nicht täglich 50.000 Gedanken, sondern nur: Futter, Wasser, Temperatur und: Vorsicht Wolf. Das ist ja auch schon eine ganze Menge.
Aber Herr, ich bin kein Schaf und in meinem Kopf und in meinem Herzen geht mehr ab. Leider oder Gott sei Dank? Ja, ich danke Dir, dass in meinem Hirn ein bisschen mehr los ist, als in einem Schaf aber: Bitte sage mir, wie ich aus all diesen Dingen Deine Stimme heraus hören kann.
Du sagst, dass Du es gesagt hast? Gut, dann muss ich das noch mal hören:

· Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sonder steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber.
· Der aber zur Tür hineingeht, der ist der Hirte der Schafe. Dem macht der Türhüter auf. und die Schafe hören seine Stimme und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus.

Gut, Herr, was ich verstehe ist, dass da zwei verschiedene Stimmen versuchen, in mein Inneres einzudringen. Der Dieb und gute Hirte.
Da ist dann auch ein Türhüter, der macht wohl nicht jedem auf, nur Dir?

Der Türhüter. - Ja ich kenne Türhüter. Als ich in Kabul war, hatten die es sich leisten konnten, einen Türhüter, weil es viele Diebe und Räuber gab. Bei manchen waren die Türhüter furchteinflößende Gesellen. Sie saßen vor dem Tor mit einer Kalaschnikow in Reichweite. Bei unseren Gastgebern war es ein lieber alter aufrechter Afghane mit einem langen grauen Bart, er hieß Iphraim, er hatte kein Gewehr. Der wusste genau, wer Zutritt hatte und wer vor dem Tor bleiben musste.
Aber wer ist bei mir der Türhüter, der entscheiden kann, welche Gedanken und Stimmen mir gut tun, und welche mir schaden. Herr ich kann nicht 50000 Gedanken sortieren und die vielen akustischen Signale und Worte und Töne, denen ich ausgesetzt bin Einhalt gebieten.

Da gibt es ja die Geschichte, wie ein Indianer mit einem Amerikaner durch New York läuft und seinem Freund sagt: Hast Du gehört: Ein Zaunkönig. Der Amerikaner hatte es natürlich im Geräusch der Stadt nicht gehört. Etwas später lässt der Indianer ein Geldstück fallen – einige Leute drehen sich und haben das Geräusch des klirrenden Geldes, dass auf das Pflaster fällt, gehört.
Sagt uns diese Begebenheit nicht, dass da, wo unser Herz ist, auch unser Ohr hinhört. Wir treffen eine Auswahl.

Okay, wenn Du beten willst, Du gehst in Dein Kämmerlein – in Dein Herzenskämmerlein und Du versuchst ruhig zu werden. Du wirst merken, wie lebendig es da in Deinem Oberstübchen ist. Erschrick nicht, das ist Leben. Du bist ein lebendiger Mensch mit einem Denkorgan, das laufend produziert. Verurteile das nicht, sondern freue dich erst mal darüber: Herr ich habe begriffen, Du hast mich - samt meinem Denkapparat geschaffen. Aber hilf mir bitte, in allem, durch alles hindurch Deine Stimme zu entdecken! Ich weiß nicht, ob Du es bist, der redet. Mein Herz ist manchmal bei dem Zaunkönig und manchmal beim Geld.

Ist der gute Hirte auch der Türhüter? Ist der Türhüter der Heilige Geist? Ist es ein Schutzengel? Ist überhaupt ein Türhüter da?
Manchmal Herr, habe ich den Eindruck, den Türhüter muss ich selbst einstellen und bezahlen. Ich muss ihm Aufmerksamkeit widmen und ihn ernst nehmen. Dabei frage ich mich gerade, ob ich einen Türhüter habe? Ein Engel vielleicht, der mich begleitet, der mir sagt: Den lass nicht rein, das ist ein Räuber, der raubt dir den Verstand. Und das ist der gute Hirte, der führt dich zum frischen Wasser. Bist Du selbst Herr der Türhüter oder ist es mein Gewissen. Ach Herr, kann ich mich denn auf mein Gewissen verlassen? Ist es nicht ausgeliefert, meinen bisherigen Erfahrungen, Verletzungen, ergaunerten Erfolgen?
In welches babylonische Sprachengewirr ich mich begebe, da bin ich dann auch drin. Ein Konzert mit den Wiener Philharmonikern ist ein anderer Klang als der Sound unseres Musikteams. Ich höre auf einem Schulhof und im Klassenzimmer total anderes als im Verhandlungssaal der Schwurgerichtes. Im Bundestag noch mal andere Stimmen als im Betsaal.
Herr schenke mir einen Türhüter, der mir sortieren hilft. Ich weiß ja, welche Stimme ich einlasse, die höre ich auch. Und es gibt viele Ohrwürmer.

Das erste was wir in unserem Leben hören ist die Stimme der Mutter und des Vaters. Die prägen uns. Ob zu uns rüberkommt und wir verstehen: Du bist unser Prinz, unser Erstgeborener, man sieht heute schon, dass er mit Auszeichnung sein Abi machen wird und aus ihm noch mal was ganz Großes wird..
Oder ob rüberkommt: noch einer von der Sorte, sieht aus wie Onkel X, der landete auch im Knast.
Das prägt uns. Da ist überhaupt kein Türhüter, der die Stimmen sortiert. Alles wird aufgenommen. Auch das Abendgebet von der Mama: Breit aus die Flügel beide, o Jesu, meine Freude, und nimm dein Küchlein ein, will Satan es verschlingen, so lass die Englein singen, dies Kind soll unverletzet sein. ( unser Jüngster verstand: dies Kind soll unser letztes sein.)
Die Türhüterfunktion können bis zu einem gewissen Grad und bis zu einem gewissen Alter unsere Eltern übernehmen. Denkt mal an die Geschichte von Josef. Jakobs Liebling. Verwöhnt bis zum Anschlag. Er schenkte ihm einen bunten Rock. Und den zog der Josef auch noch an – als er aufs Feld sollte.
Jakob hat dem Josef alles zugewandt, was zu seiner Lebensunfähigkeit führte. Da gibt es ja eine Stelle, da irrt der Josef in voller Orientierungslosigkeit– samt buntem Rock – auf den Feldern herum, und er findet seine Brüder nicht.
Bis Josef eines Tages die Stimme des Vaters Jakob nicht mehr erreichen konnte.
Dann wird ihm der bunte Rock vom Leib gerissen und er wird in eine Grube geworfen. Verraten und verkauft an eine Kamelkarawane lernt Josef, sich seinen eigenen Türhüter zu bestellen:
Nicht mehr: Du bist der Schönste und Beliebteste, sondern: Gib Dich hin, Gott braucht Dich. Nicht: Der Kosmos verneigt sich vor Dir und Vater, Mutter und alle Brüder geben Dir die Ehre, sondern Chef ist Potifar, dann der Gefängniswärter, dann Pharao. Und Du sorgst gefälligst für Deine Geschwister. Da sehen wir, dass ganz andere Gedanken und Stimmen auf den Josef einwirken, als vorher. Und dass der von Josef angestellte Türhüter Stimmen und Gedanken sortiert. Selbst bei der großen Versuchungssituation durch Potifars Frau – vermutlich eine wunderbare ägyptische Frau, die sich dem heimwehkranken Josef an den Hals werfen will und ihm wieder sagt: Hebräersohn Josef, Du bist der Schönste, nur eine Nacht mit Dir... Und Josefs neuer Türhüter hat ihr die Kalaschnikow gezeigt. Nein!

Versuchungen fallen ja auf unsere frühen Prägungen – auf den bunten Rock oder auf die Lumpen, mit denen man sich umgibt.
Der bunte Rock wird für Josef immer eine Versuchung bleiben.

zur Zeit Kampagne: Schau hin, was Dein Kind sieht (TV) – Eltern als Türhüter.


Was haben wir denn möglicherweise in uns eindringen lassen müssen, weil kein Türhüter bestellt war_
So ein Lump, der nur unsere Haushaltskasse belastet. Du bist überflüssig auf der Welt, wie ein Kropf. Du bist lästig und eine Schande für unsere Familie. Du bist der letzte Dreck.
Scher dich zum Teufel.
Wenn das Deine frühesten Stimmen waren – die ohne Türhüter eindringen konnten – dann kann über dieses Einfallstor der Dieb dir deine gläubigsten Gedanken rauben:
Du bist kein guter Christ. Christus ist für dich gestorben, aber ob du das je begreifst. Sollte Gott gesagt haben, allen Menschen ein Wohlgefallen. Schon, aber an mir hat er bestimmt kein Wohlgefallen.
Du willst in einem Dominogottesdienst mitarbeiten. Wenn deine Zuhörer wüssten, was da so wirklich in deinem Kopf und Herzen und heimlichen Taten abgeht. Herr, ich bin nicht würdig, dass du in mein Haus eintrittst. Bestimmt will Gott mich in der Ewigkeit nicht ewig um sich rum haben. Du bist kein guter Christ. Als Gläubiger hast Du viel zu viele Zweifel. Jeder intellektuelle Zweifel der historischen Jesusforschung ( ZDF am 22.1.06 - die Akte Jesus ) bringt deinen Glauben aus dem Tritt. Du bist nicht wirklich geheiligt. Du hast dreckige Gedanken und eine kriminelle Energie. Du kannst nicht einmal Pornos den Einlass in deine Seele verwehren.
Würde man die Gedanken bestimmter Kinder aufzeichnen können würde sich Vieles so anhören:
Mich mag man nicht. Das kann ich nicht Ich bin zu klein. Das ist nur für die Großen. Geh da weg. –
Ein paar Jahre später kann das so heißen:
Das kann ich nicht, beten. Ich bin zu dumm und zu klein und zu hässlich um mich als Christ zu bezeichnen. Geh den Großen aus der Sonne

Der eindringende Räuber kann natürlich auch ganz anders reden:
Du bist der Liebling der Nation. Ohne dich läuft in der Gemeinde doch nichts. Wenn es einen evangelischen Heiligen geben sollte, dann wirst du das sein. Verschaffe Dir Gehör, damit die Menschen an dir erfahren, was ein wirklicher Christ ist. Die anderen sind eben die anderen, auserwählt bist du, recht hast du, der Siegeskranz ist dir sicher. Deinen bunten Rock, deinen Reichtum, deinen Verstand hast du ja nicht aus irgendeinem Grunde, sondern als Gottes geliebtes Kind. Sünde ist für dich nur dazu da, damit du weißt, in welchem Dreck die anderen armen Menschen leben. Schau dir an, wie es den Gottlosen so schlecht geht. Du bist gesund und schön und gut situiert.

Spricht so Jesus?
Verwechselst Du nicht die Stimme des Heiligen Geistes mit Deinen eigenen sich immer wieder holenden inneren Tonbandaufnahmen, mit Deiner Prägung aus deinem Leibenslauf, mit deinem eigenen Vogel?
Ein paar Kriterien, die es erlauben, die Stimmen zu sortieren:
zunächst die Stimme des grenzverletzenden Eindringens – ich meine die Stimme des Eindringlings. Der lässt uns mit einem gefährlichen Gedankenchaos zurück. So ein Chaos, als ob der Wolf in einen Schafstall eindringt. Du merkst: Das ist nicht gut, sondern tödlich für deinen inneren Frieden, für deine Beziehungen zu Deinen Mitmenschen und vergiftet deine Verbundenheit mit dem Vater.
Oft fragt der Eindringling nur: Sollte Gott gesagt haben. Oder sei nicht so eng. Oder möchtest Du nicht Dich selbst bestimmen und sein wie Gott. Oder Dein Glaube ist nur eine Einbildung, Oder wie Siegmund Freud es ausdrückte: Dein Glaube ist eine Projektion deiner Vatersehnsucht an den Himmel.
Jetzt der Beweis, dass es die Stimme des guten Hirten ist:
1. Furchtlosigkeit, denn er sagt immer zuerst Friede ( Schalom!) und fürchte dich nicht: Ich bin es! Ich bin der gute Hirte. Ich gebe alles für Dich, ich lasse mein Leben für Dich.
2. Jesus weist auf die Beziehung hin und sagt: Ich und Du. Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich. Da kennt mich jemand in meinem ganzen Gewordensein, in meiner Lebensgeschichte, mit allen inneren und äußeren Stimmen , denen ich ausgesetzt bin.– Er kennt mich auch dann, wenn ich mich ( manchmal) mit mir gar nicht auskenne.
3. Er gibt dir Leben – ewiges Leben. Nicht nach der Beerdigung, sondern jetzt. Das Leben spürst du, seelisch, körperlich, ganz.
4. Niemand wird dich aus seiner Hand reißen. Du bekommst die Sicherheit des Geführtwerdens. Manchmal von Oase zu Oase, durch Wüsten oder durch tiefe Wasser, aber – nach meiner Erfahrung – selten über vierspurige staufreie Autobahnen.

Ein Kriterium, warum unser Türhüter bestimmte Stimmen zulassen und andere „von der Tür“ weisen ist die Erfahrung, die wir mit ihnen gemacht haben.
Wenn ich in der Werbung höre, Onkos Krönungs- Kaffee macht glücklich und ich mache die Erfahrung, dass es wirklich so ist, dann bekommt diese Stimme vom Türhüter eine Eintrittskarte.
Ich sammle auch bei anderen Kaffeetrinkern die Erfahrungen und gebe meinem Türhüter die Dauer - Eintrittskarte für diese Stimme. Mit allen Konsequenzen.
Was ich damit sagen will:
Stimme plus Bestätigung ergibt einen prominenten Hochsitz im Gedächtnis.

Ist es mit dem guten Hirten nicht genau so? Die Stimme hören ist das eine. Die Erfahrung machen ist das Weitere. Die Erfahrung der Beziehung, dass der gute Hirte wirklich mich meint, dass er mich kennt. Dass das Hören auf ihn etwas in mir lebendig macht und dass ich ein Vertrauen entwickeln kann.
Jesus: Meine Schafe kennen meine Stimme.
Salomo: Herr, gib mir ein gehorsames Herz. ( hörendes Innenohr )
Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen, was sollen wir anhören: Du hast Worte ewigen Lebens
 

 

Rolf Smidt

 

                       

  

 

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