Carl und Regina Gustafson / Kanada
Pleasantdale - Februar 2007
Weihnachten war persoenlich fuer uns nicht so einfach, denn Reginas Eltern hatten gesundheitliche Probleme. Reginas Vater kam ueber Weihnachten fuer 2 ½ Wochen mit Wasser in der Lunge und Herzen ins Krankenhaus. Reginas Mutter hatte zur gleichen Zeit eine Darmentzuendung und bei einer Untersuchung fanden die Aerzte ein 6,7 cm grosses Gewaechs an der Blase. Einige von Ihnen beteten mit uns fuer Heilung. Gott erhoerte die Gebete. Bei weiteren Untersuchungen wurde kein Gewaechs mehr festgestellt und beiden geht es, Gott sei Dank, heute besser. Es war hart in dieser Situation so weit weg zu sein.
Allerdings im Blick auf die Missionsarbeit war die Vorweihnachtszeit ermutigend. Das Herauskommen des Filmes ueber Jesu Geburt ("The Nativity story") in den Kinos oeffnete Tueren und machte Gottes Wort mehr bildlich. Wir konnten mit der Jugendgruppe vom Reservat den Film sehen. Es war interessant zu sehen, wie die Jugendlichen waehrend des Filmes versuchten sich gegenseitig zu erklaeren was passierte, wenn Fragen aufkamen. Ein aelteres Maedchen war sicher, dass der Film langweilig sein wird, kam aber schliesslich mit einigen Ermutigungen doch mit uns. Nachdem wir sie heimgebracht hatten, rannte sie noch einmal zurueck zum Van und bedankte sich, dass wir sie mitgenommen haben. Die Gemeinde, zu der wir in Melfort gehoeren, mietete Samstag vor Weihnachten einen Kinoraum fuer diesen Film, um die Moeglichkeit zu geben, unglaeubige Freunde zu dem Film einladen zu koennen. Eine Frau kam mit, trotzdem, dass zur gleichen Zeit ein Weihnachtsessen von ihrer Familie im Reservat war. Ausserdem kamen noch eine andere junge Frau mit ihrer Schwester und Kindern mit. Es war unglaublich wie dieser Film Herzen beruehrte als wir ihn sahen. Eine Rueckmeldung war, "ich habe gar nicht gewusst, dass Jesus mehr unsere Hautfarbe hatte, als die der Weisen."
Dann brachte das Reservat eine indianische Theatergruppe nach Kinistin. Wir waren erstaunt, mit wie viel Evangelium diese nichtchristliche Komoedie gespickt war. Wir sassen nur da und beteten, dass die Botschaft auf fruchtbaren Boden in den Herzen faellt. Fuer uns war es ermutigend zu sehen, wie Gott seine Botschaft auf so verschiedenen Wegen zu den Leuten bringt.
Vor allem da es oft so aussieht, dass nicht viel passiert und, dass es auch Rueckschritte gibt wie z.B.:
Ein junges Ehepaar das uns auf dem Herzen liegt. Sie gehen durch eine schwierige Zeit. Beide haben Jesus in ihr Leben eingeladen, allerdings hat sich ihr Leben nicht wirklich veraendert. Ihre Beziehung zueinander ist nicht stabil, da ist Streit, Unehrlichkeit bishin zum Fremdgehen. Sie haben nun beschlossen zurueck in ihrer alte Religion und Tradition zu gehen, groesstenteils durch den Druck von Familie und religioesen Eltern. Wir glauben ein anderer Grund war, dass zumindest einer von den Beiden mit einem Fluch belegt wurde / war, sie fragten einen Medizinmann in einem anderen Reservat um Hilfe und er befreite sie mit Ritualen.
Auch sind Alkohol-, und Drogenmissbrauch ein grosses Problem, dazu kommen dann immer die religioesen Gebundenheiten. Bitte beten Sie fuer geistlichen Durchbruch!
Seit Ende November hat Carl eine Fernbibelschule begonnen. Bitte beten Sie fuer Konzentration und Focus.
Regina ist seit dem 3. October "Landed Immigrant" (nicht Canadier, sondern sie hat eine Daueraufenthaltsgenehmigung). Das Interview verlief sehr gut. Der Officer stellte nur 3 Fragen. Vielen, vielen Dank fuer Ihrer Gebete!
Bitte beten Sie auch fuer die vorrausichtlichen Termine:
Vielen, vielen Dank fuer Ihre Gebete und Unterstuetzung. Diese machen die Arbeit hier nur moeglich!
Gott segne Sie!
Carl und Regina