Einsetzung von Frau Bauer
Liebe Frau Bauer,
ich freue mich, dass wir Sie, liebe Frau Bauer, als neue Leiterin des Kindergartens an der Gartenstraße in Ihr Amt einsetzen dürfen.
Der Kindergarten ist ein Teil des Gemeindekonzeptes für junge Menschen; Mutter-Kind-Kreis, Kindergarten, Kindergottesdienst, Religionsunterricht, Jungscharen, Jugendgottesdienst. Der Synodalbeschluss zur Kindergartenarbeit der Evang. Landeskirche lautet: „Wer Kinder tauft oder segnet, hat nach den Eltern und Angehörigen Verantwortung für die jungen Menschen.“
Was braucht der Kindergarten auch weiterhin:
Wir freuen uns, dass wir mit Ihnen eine Persönlichkeit haben, die nicht nur bereit ist, sich dieser Aufgabe zu stellen, sondern durch Ihre Qualifizierung sich für diese Aufgabe berufen fühlt und die Berufung durch den Brüdergemeinderat angenommen hat.
Wer in ein Leitungsamt eingesetzt wird, muss wissen, dass neben aller Freude und Wertschätzung, die man darin hoffentlich auch erfährt, ein solches Amt manches mehr im gemeinsamen Tragen und Bewältigen mit sich bringt. Deshalb möchte ich Ihnen, lieber Herr Bauer, schon im voraus danken, dass Sie dazu bereit sind, die Aufgabe Ihrer Frau mit zu tragen.
Anläßlich Ihrer Einsetzung in diese Aufgabe möchte ich Sie, liebe Frau Bauer, an die Worte aus 2. Tim. 1,7 erinnern:
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“
Es sind drei Zusagen, die uns in diesem Wort gemacht werden, die Sie in Anspruch nehmen und Gott beim Wort nehmen dürfen.
Es sind drei Gaben, die Sie auch brauchen.
Kraft: darunter fällt die körperliche Kraft, die Bitte, dass Gott Ihnen Tag für Tag immer wieder neu diese Kraft gibt und Sie morgens gestärkt in den Tag gehen können wie es Paul Gerhard singt: ... dass unsere Sinnen wir noch brauchen können und Händ und Füße, Zung und Lippen regen, das haben wir zu danken seinem Segen. Lobe den Herren. Dass das nicht selbstverständlich ist, muss ich nicht besonders unterstreichen und das erfahren wir immer wieder ganz neu.
Aber auch die psychische Kraft brauchen Sie, um alle die Eindrücke, vielleicht manchmal auch Belastungen, verarbeiten zu können.
Liebe: das ist die Gabe, die man in einer solchen Einrichtung besonders braucht. Die Liebe zu den Kindern, sie als Geschöpfe Gottes zu sehen und wert zu achten. Dazu reicht die menschliche Liebe immer wieder nicht aus. Eine erzieherische Liebe, die, wenn es sein muss, auch Grenzen kennt.
Besonnenheit: eine ganz wichtige Gabe für diese Leitungsaufgabe. Bei den Herausforderungen, die auf Sie zukommen werden, ist besonnenes Handeln geboten.
Wir wünschen Ihnen diese Gaben der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Der Herr segne Sie, in Ihrer neuen Aufgabe!
03. Juli 2005
Wolfgang Link
Einsetzung von Frau Nadja Bauer
Die Neue, Frau Nadja Bauer, Heilpädagogin, ist in Wilhelmsdorf keine Unbekannte. Jahrelang hat sie an verantwortlicher Stelle den Kindergottesdienst der Gemeinde mitgetragen. Am Kindergarten hat sie vertretungsweise mitgearbeitet. Zuvor war sie jahrelang pädagogische Mitarbeiterin in der Jugendhilfe Hoffmannhaus in Wilhelmsdorf.
Wir wünschen Frau Bauer in Zusammenarbeit mit dem Team und den Eltern, dass sie zum Wohl der Kinder und ihrer Familien am Kindergarten Gartenstraße wirken kann. Als Gemeinde erbitten wir für Sie Gottes reichen Segen!
Wolfgang Link, Vorsteher
Verabschiedung von Frau Gerda van der Lip
Liebe Frau van der Lip, liebe Gemeinde, liebe Freunde,
im Namen des Brüdergemeinderates richte ich an Sie, liebe Frau van der Lip, Worte des Dankes. Sie werden nun nach 27 jähriger Mitarbeit und Leitung des Kindergartens an der Gartenstraße in den Ruhestand verabschiedet.
Sie haben die Ihnen von Gott anvertrauten Gaben in uneingeschränktem Engagement so viele Jahre dem Kindergarten an der Gartenstraße zur Verfügung gestellt. Ihre Berufung ist es, etwas für und mit den Kindern zu tun und sie zu fördern. Mit großer Hingabe, Einfühlungsvermögen und Geschick haben Sie am einzelnen Kind und seiner Entwicklung gearbeitet. Sie haben gute sozialpädagogische Arbeitet nach der Pädagogik von Maria Montessori durchgeführt. Sie haben in Kooperation mit der Brüdergemeinde, der bürgerlichen Gemeinde, den Schulen und Fachverbänden gearbeitet. Dabei haben Sie das Ziel, den Kindern Geborgenheit zu schenken und sie stark zu machen für die Welt von morgen, nie aus den Augen verloren. Sie haben einer ganzen Generation von Wilhelmsdorfern zur Verselbständigung mit verholfen. Frau Specht und ich haben überschlagen, dass während Ihrer Zeit ca. 800 – 900 Kinder den Kindergarten durchlaufen haben. Der Wilhelmsdorfer Kindergarten ist in Fachkreisen als hoch qualifizierte Einrichtung bekannt. Das ist Ihr Verdienst in Zusammenarbeit mit Ihrem Mitarbeiter-Team.
In Abstimmung und Einklang mit den Eltern war Ihnen der gemeinsame Auftrag der Betreuung, Erziehung und Bildung der Kinder besonders wichtig. So konnten die jungen Menschen nach Leib, Seele und Geist gefördert werden. Es wurden ihnen Grundwerte vermittelt, damit sie das Leben finden können. Sie hatten nicht nur jedes Kind im Auge, sondern auch das Kindergarten-Gebäude und den Garten mit seinen Spielgeräten. Sie mobilisierten die Eltern und viele freiwillige Helfer, das Notwendige zu veranlassen bzw. zu erledigen. So ist heute die ganze Anlage in einem sehr guten Zustand. Dies ist mir Anlass, der bürgerlichen Gemeinde für die finanziellen Mittel und allen Helfern herzlich für ihren Einsatz zu danken!
Während Ihrer Tätigkeit war die Veränderung Ihr ständiger Begleiter. Zuerst waren es 1,5 Gruppen, dann 2 und – nach der Umgestaltung der Jugendräume im UG – 3 Gruppen. Auf Grund des Zuwachses der Bevölkerung wurde unter ihrer Leitung eine Gruppe im Zinsendorfhaus eingerichtet. Auf grund immer größeren Bedarfs baute die Gemeinde Wilhelmsdorf den Kindergarten an der Friedenstraße.
Die gute Saat Ihrer Tätigkeit, liebe Frau van der Lip, ist reich aufgegangen! So ist eine derzeitige Elternvertreterin schon als Kind von Ihnen im Kindergarten betreut worden.
So verabschieden wir Sie nun in den Ruhestand. Für das große Engagement, der liebenden Zuwendung für jedes einzelne Kind, für alles, was Sie während der vielen Jahren Ihrer verantwortungsvollen Arbeit den Kindern gegeben haben, möchte ich Ihnen im Namen der ganzen Gemeinde und der Elternvertreterinnen sehr herzlich danken! Keiner von uns weiß, wie viel Dienste in diesen 27 Jahren auch im Verborgenen von Ihnen getan wurden. Wenn ich nur an Ihre Arbeitszeit denke, an Ihre Sammlung von Spenden für Anschaffungen von Spielgeräten und Spielen für den Kindergarten. Es war einfach Ihr Kindergarten. Für all dies herzlichen Dank!
Wir wünschen Ihnen alles Gute, eine lange, gute Gesundheit und hoffen, dass sie die etwas ruhigere Zeit für ihre privaten Interessen nutzen können. Gottes Segen auf Ihrem weiteren Lebensweg zusammen mit Ihrem Ehegatten möge Sie begleiten! Als kleines Zeichen unserer Wertschätzung übergebe ich Ihnen namens des Brüdergemeinderates diese Gesundheitsliege. Sie soll Ihnen die Freude an schönen, erholsamen, sonnigen Tagen vermitteln, in denen Sie träumen können von sonnigen Urlaubstagen und von ihren ehemaligen sonnigen Kindern.
03.07.2005
Wolfgang Link
Stabwechsel im Kindergarten Gartenstraße
Verabschiedung von Frau van der Lip in den Ruhestand
Erlebt man Frau Gerda van der Lip bei der täglichen Begrüßung der Kinder, ist man beeindruckt, wie sie auf die Kinder eingeht. Ca. 50 sind es derzeit, die täglich die Räume des Kindergartens an der Gartenstraße bevölkern.
Als das Ehepaar van der Lip nach Wilhelmsdorf zog, übernahm Frau van der Lip immer wieder Vertretungsdienste am Kindergarten. So wurde sie auf die frei werdende Stelle aufmerksam. Ihre ständige Tätigkeit als Erzieherin begann sie zum 1. August 1978. Seit 01.04.1979 hat Frau van der Lip die Leitung des Kindergartens inne.
Ihre Berufung ist es, etwas für und mit Kindern zu machen. Mit großer Hingabe, Einfühlungsvermögen und Geschick hat Frau van der Lip am einzelnen Kind und seiner Entwicklung gearbeitet. Viele Vorpraktikantinnen und Anerkennungspraktikantinnen begleitete sie. Der Wilhelmsdorfer Kindergarten in der Gartenstraße ist in Fachkreisen als qualifizierte Einrichtung bekannt. Das ist das Verdienst von Frau van der Lip und ihrem Mitarbeiter-Team.
Frau van der Lip hatte nicht nur jedes Kind im Auge, sondern auch das Kindergarten-Gebäude und den Garten mit seinen Spielgeräten. Sie mobilisierte die Eltern, den Vorsteher und die Ruheständler in der Brüdergemeinde, das Notwendige zu veranlassen bzw. zu erledigen. So ist heute die ganze Anlage in einem sehr guten Zustand.
Während ihrer Tätigkeit war die Veränderung ihr ständiger Begleiter. Zuerst waren es 1,5 Gruppen, dann 2 und – nach der Umgestaltung der Jugendräume im UG – 3 Gruppen. Auf Grund des Zuwachses der Bevölkerung wurde unter ihrer Leitung eine Gruppe im Zinsendorfhaus eingerichtet. Auf grund immer größeren Bedarfs baute die Gemeinde Wilhelmsdorf den Kindergarten an der Friedenstraße.
Die Entwicklung des Wilhelmsdorfer Kindergartens stieß bei Frau van der Lip auf großes Interesse. Das Zusammenwirken mit den Eltern bei dem gemeinsamen Auftrag der Betreuung, Erziehung und Bildung der Kinder war Frau van der Lip besonders wichtig. Sie handelte nach der Pädagogik von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun!“
Die Saat der Tätigkeit von Frau van der Lip ist reich aufgegangen. Für das große Engagement, der liebenden Zuwendung für jedes einzelne Kind, für alles, was Frau van der Lip während der vielen Jahren ihrer verantwortungsvollen Arbeit den Kindern gegeben hat, möchte ich im Namen der ganzen Gemeinde sehr herzlich danken!
Frau van der Lip wünschen wir alles Gute, eine lange, gute Gesundheit und hoffen, dass sie die etwas ruhigere Zeit für ihre privaten Interessen nutzen kann. Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg zusammen mit ihrem Ehegatten möge sie begleiten!